Die Nachfolgeregelung ist in Firmen im Privatbesitz stets ein grosser Entscheid. Neben den Sachfragen sind in starkem Masse auch die emotionalen Aspekte des Zurücktretenden und die familiären Beziehungen zu berücksichtigen. Nur diese ganzheitliche Betrachtung der harten und weichen Faktoren garantiert eine nachhaltige Wirkung dieses grossen Entscheides.

Grosse Entscheide - Nachfolgeregelung als Karrierehöhepunkt
Die erfolgreiche Nachfolgeregelung von Firmen im Privatbesitz berücksichtigt neben den traditionellen betriebswirtschaftlichen, juristischen und steuerlichen Fragen ebenso die emotionalen Aspekte des Zurücktretenden sowie die Beziehungen in der Familie. Insgesamt sind dabei sechs Kernfragen zu beantworten. (Deutsch)

Klärung des Unternehmenswertes
Der Unternehmenswert bildet eine zentrale Grundlage der Nachfolgeplanung. Die Bestimmung des Wertes ist dabei eher eine Kunst als eine Wissenschaft. Der Preis, der ein Käufer bereit ist zu zahlen, steigt mit der Zukunftstauglichkeit und dem Synergiepotenzial des Unternehmens. (englisch)

Fixierung der Ziele
Die Absichten und Ziele der Nachfolgeregelung sind klar zu definieren. In einem Folgeschritt sind diese Pläne nicht nur der Familie, sondern den Mitarbeitenden sowie den weiteren Interessengruppen, wie Bank, Investoren, wichtigen Kunden transparent zu machen. (englisch)

Identifikation des geeigneten Nachfolgers
Fach- und Sozialkompetenz sollen die Wahl des Nachfolgers bestimmen. Im Organisationsreglement sind Aufgaben und Kompetenzen zu definieren und gegenüber Eigentümer und Verwaltungsrat klar abzugrenzen. Ein erfolgsorientiertes Kompensationspaket ist ebenfalls wesentlicher Bestandteil der Nachfolgerrekrutierung. (englisch)

Optimale Nachfolgestruktur
Unabhängig davon, ob das Unternehmen in der Familie bleibt oder an Dritte veräussert wird, gilt es, die optimale Nachfolgestruktur in finanzieller, steuerlicher und organisatorischer Sicht zu finden. Die Erfahrung zeigt, dass diese Fragen frühzeitig angegangen werden müssen. (englisch)